• Due to a glitch in the old vBulletin software, some users were "banned" when they tried to change their passwords at the end of February. This does not apply after the site was converted to Xenforo. If you were affected by this, please us viua the Contact us link in the footer.

Engels to Marx (1869): "The Irish ... become corruptible as soon as they stop being peasants and turn bourgeois"


darkknight

Well-known member
Joined
Mar 6, 2009
Messages
3,868
Engels to Marx (1869): "The Irish ... become corruptible as soon as they stop being peasants and turn bourgeois"

from broadsheet.ie





As we approach 2013, those observations from 1869 still ring true!

I particularly like the bit about the press (and that includes late night political chatfests on both RTE and TV3!). :cool:

I think there is a 'corruptible peasant-turned-bourgeois' (aka 'cute hoor') whiff about our entire political, business and media 'establishment'!
 


Shpake

Well-known member
Joined
Oct 17, 2012
Messages
5,350
Not a marxist or a leninist or a capitalist myself... just a slow reader, so it's great to see a bit of genuine scholarship in PIE.
 

olli rehn

Well-known member
Joined
Nov 19, 2010
Messages
8,474
Konkurrenz der Irländer.

Von Friedrich Engels

Die schlechtesten Viertel aller großen Städte (in England) sind von Irländern bewohnt; überall, wo ein Bezirk sich durch besondern Schmutz und besondern Verfall auszeichnet, kann man darauf rechnen, vorzugsweise diese keltischen Gesichter anzutreffen, die man auf den ersten Blick von den sächsischen Physiognomien der Eingebornen unterscheidet, und die singende aspirierte irische Brogue zu hören, die der echte Irländer nie verlernt. Zuweilen habe ich sogar irisch-keltisch in den dichtbevölkerten Teilen von Manchester sprechen hören. Die Mehrzahl der Familien, die in Kellern wohnen, ist fast überall irischen Ursprungs. Kurz, die Irländer haben es herausgefunden, wie Dr. Kay sagt, was das Mi­nimum der Lebensbedürfnisse ist, und lehren es nun den englischen Arbeitern. Auch den Schmutz und die Trunksucht haben sie mitgebracht. Diese Unreinlichkeit, die auf dem Lande, wo die Bevölkerung zerstreut lebt, nicht so viel schadet, die aber dem Irländer zur andern Natur geworden ist, wird hier in den großen Städten durch ihre Konzentration erst schreckenerregend und gefahrbringend. Wie es der Milesier zu Hause gewohnt war, schüttet er auch hier allen Unrat und Abfall vor die Haustüre und bringt dadurch die Pfützen und Kothaufen zusammen, die die Arbeiterviertel verunzieren und ihre Luft verpesten. Wie zu Hause baut er sich seinen Schweinstall ans Haus und wenn er das nicht kann, so lässt er sein Schwein bei sich im Zimmer schlafen. Diese neue abnorme Art von Viehzucht in den großen Städten ist ganz irischen Ursprungs; der Irländer hängt an seinem Schwein wie der Araber an seinem Pferd, nur dass er’s verkauft, wenn es zum Schlachten fett genug ist – sonst aber isst er mit ihm und schläft mit ihm, seine Kinder spielen mit ihm und reiten darauf und wälzen sich mit ihm im Kot, wie man das in allen großen Städten Englands Tausende von Malen sehen kann. Und was dabei für ein Schmutz, für eine Unwohnlichkeit in den Häusern selbst herrscht, davon kann man sich keine Vorstellung machen. Möbel ist der Irländer nicht gewohnt – ein Haufen Stroh, ein paar Lumpen, die zu Kleidern total verdorben sind, das ist genug für sein Nachtlager. Ein Stück Holz, ein zerbrochner Stuhl, eine alte Kiste statt des Tisches, mehr braucht er nicht; ein Teekessel, einige Töpfe und Scherben, das reicht hin, um seine Küche, die zugleich Schlaf- und Wohnzimmer ist, auszurüsten. Und wenn es ihm an Feuerung mangelt, so wandert alles Brennbare in seinem Bereich, Stühle, Türpfosten, Gesimse, Dielen, wenn sie ja da sein sollten, in den Kamin. Dazu – was braucht er viel Raum? Drüben, in seiner Lehmhütte, war nur ein innerer Raum für alle häuslichen Zwecke; mehr als ein Zimmer braucht die Familie auch in England nicht. So ist auch diese Zusammendrängung vieler in einem einzigen Zimmer, die jetzt so allgemein sich findet, hauptsächlich durch die irische Einwanderung hereingebracht. Und da der arme Teufel doch einen Genuss haben muss und von allen andern ihn die Gesellschaft ausgeschlossen hat – so geht er hin und trinkt Branntwein. Der Branntwein ist das einzige, was dem Irländer das Leben der Mühe wert macht – der Branntwein und allenfalls sein sorgloses, heiteres Temperament, und daher schwelgt er auch im Branntwein bis zur brutalsten Betrunkenheit. Der südliche, leichtsinnige Charakter des Irländers, seine Roheit, die ihn wenig über einen Wilden stellt, seine Verachtung aller menschlicheren Genüsse, deren er eben wegen dieser Roheit unfähig ist, sein Schmutz und seine Armut, alles das begünstigt bei ihm die Trunksucht – die Versuchung ist zu groß, er kann ihr nicht widerstehen, und sowie er Geld bekommt, muss er’s durch die Kehle jagen. Wie sollte er auch anders? Wie will die Gesellschaft, die ihn in eine La­ge versetzt, in der er fast notwendig ein Säufer werden muss, die ihn in allem vernachlässigt und verwildern lässt – wie will sie ihn hernach verklagen, wenn er wirklich ein Trunkenbold wird?

Mit einem solchen Konkurrenten hat der englische Arbeiter zu kämpfen – mit einem Konkurrenten, der auf der niedrigsten Stufe steht, die in einem zivilisierten Lande überhaupt mög­lich ist, und der deshalb auch weniger Lohn braucht als irgendein andrer. Daher ist es gar nicht anders möglich, als dass, wie Carlyle sagt, der Lohn des englischen Arbeiters in allen Zweigen, in denen der Irländer mit ihm konkurrieren kann, immer tiefer und tiefer herabgedrückt wird. Und dieser Arbeitszweige sind viele. Alle diejenigen, die wenig oder gar keine Geschicklichkeit erfordern, stehen dem Irländer of­fen. Freilich für Arbeiten, die eine lange Lehrzeit oder regelmäßig anhaltende Tätigkeit erfordern, steht der liederliche, ************************elmütige und versoffene Irländer zu tief. Um Mechaniker (mechanic ist im Englischen jeder zur Verfertigung von Maschinerie gebrauchter Arbeiter), um Fabrikarbeiter zu werden, müsste er erst englische Zivilisation und englische Sitten annehmen, kurz, erst der Sache nach Engländer werden. Aber wo es eine einfache, weniger exakte Arbeit gilt, wo es mehr auf Stärke als auf Geschicklichkeit ankommt, da ist der Irländer ebenso gut wie der Engländer. Daher sind auch diese Arbeitszwei­ge vor allen von Irländern überlaufen: die Handweber, Maurergesellen, Lastträger und Job­bers und dergleichen zählen Massen von Irländern, und die Eindrängung dieser Nation hat hier sehr viel zur Erniedrigung des Lohnes und der Arbeiterklasse selbst beigetragen. Und wenn auch die in andre Arbeitszweige eingedrungenen Irländer zivilisierter werden mussten, so blieb doch immer genug von der alten Wirtschaft hängen, um auch hier – neben dem Einflusse, den die Umgebung von Irländern überhaupt her­vorbringen musste – degradierend auf die englischen Arbeitsgenossen einzuwirken. Denn wenn fast in jeder Stadt ein Fünftel oder ein Vier­tel der Arbeiter Irländer oder in irischem Schmutz aufgewachsene Kinder von Irländern sind, so wird man sich nicht darüber wundern, dass das Leben der ganzen Arbeiterklasse, ihre Sitten, ihre intellektuelle und moralische Stellung, ihr ganzer Charakter einen bedeutenden Teil von diesem irischen Wesen angenommen hat, so wird man begreifen können, wie die schon durch die moderne Industrie und ihre nächsten Folgen hervorgerufene indignierende Lage der englischen Arbeiter noch entwürdigender gemacht werden konnte.

Friedrich Engels (1820–1895), Sohn eines Textilfabrikanten in Manchester und Engelskirchen im Bergischen Land, war journalistisch tätig, seit er achtzehn war. In der Bremer Stu­dienzeit verfasste der Korrespondent von Stuttgarter und Augsburger Blättern Berichte über die Auswanderungs­fra­ge und die Schraubendampfschifffahrt. Aus Manchester, wo er seine kaufmännische Ausbildung abschloss, schrieb er für die »Rheinische Zeitung«, in deren Redaktion er erstmals Marx begegnet war.


1912

Im Asyl.




Got the above article from here;
jungle-world.com - Archiv - 36/2009 - Dossier - Über die Jugendjahre des Kapitalismus. Vorabdruck aus »Nichts als die Welt« von Georg Brunold (Hrsg.)


Well known.
Engels did not report very favourable about us.
Put the above article from Engels into a translation machine and enjoy our love and life with pigs !
According to this great philosoper we " are eating with the pig, sleeping with it, our kids ride on it and roll around in the muck with it..."
Plenty of more stuff were this comes from.
 

Mitsui2

Well-known member
Joined
Nov 13, 2009
Messages
33,329
I recall reading this many years ago in a volume of Marx & Engels' collected writings on "the Irish Question" that used to be in the library of the Goethe Institute in Merrion Square.

If I remember correctly Engels also made some remarks to the effect that no Irish politician should be fully trusted till they were dead.

Not an entirely unperspicacious man, old Friedrich.
 

Catalpast

Well-known member
Joined
Nov 17, 2012
Messages
26,117
Konkurrenz der Irländer.

Von Friedrich Engels

Die schlechtesten Viertel aller großen Städte (in England) sind von Irländern bewohnt; überall, wo ein Bezirk sich durch besondern Schmutz und besondern Verfall auszeichnet, kann man darauf rechnen, vorzugsweise diese keltischen Gesichter anzutreffen, die man auf den ersten Blick von den sächsischen Physiognomien der Eingebornen unterscheidet, und die singende aspirierte irische Brogue zu hören, die der echte Irländer nie verlernt. Zuweilen habe ich sogar irisch-keltisch in den dichtbevölkerten Teilen von Manchester sprechen hören. Die Mehrzahl der Familien, die in Kellern wohnen, ist fast überall irischen Ursprungs. Kurz, die Irländer haben es herausgefunden, wie Dr. Kay sagt, was das Mi­nimum der Lebensbedürfnisse ist, und lehren es nun den englischen Arbeitern. Auch den Schmutz und die Trunksucht haben sie mitgebracht. Diese Unreinlichkeit, die auf dem Lande, wo die Bevölkerung zerstreut lebt, nicht so viel schadet, die aber dem Irländer zur andern Natur geworden ist, wird hier in den großen Städten durch ihre Konzentration erst schreckenerregend und gefahrbringend. Wie es der Milesier zu Hause gewohnt war, schüttet er auch hier allen Unrat und Abfall vor die Haustüre und bringt dadurch die Pfützen und Kothaufen zusammen, die die Arbeiterviertel verunzieren und ihre Luft verpesten. Wie zu Hause baut er sich seinen Schweinstall ans Haus und wenn er das nicht kann, so lässt er sein Schwein bei sich im Zimmer schlafen. Diese neue abnorme Art von Viehzucht in den großen Städten ist ganz irischen Ursprungs; der Irländer hängt an seinem Schwein wie der Araber an seinem Pferd, nur dass er’s verkauft, wenn es zum Schlachten fett genug ist – sonst aber isst er mit ihm und schläft mit ihm, seine Kinder spielen mit ihm und reiten darauf und wälzen sich mit ihm im Kot, wie man das in allen großen Städten Englands Tausende von Malen sehen kann. Und was dabei für ein Schmutz, für eine Unwohnlichkeit in den Häusern selbst herrscht, davon kann man sich keine Vorstellung machen. Möbel ist der Irländer nicht gewohnt – ein Haufen Stroh, ein paar Lumpen, die zu Kleidern total verdorben sind, das ist genug für sein Nachtlager. Ein Stück Holz, ein zerbrochner Stuhl, eine alte Kiste statt des Tisches, mehr braucht er nicht; ein Teekessel, einige Töpfe und Scherben, das reicht hin, um seine Küche, die zugleich Schlaf- und Wohnzimmer ist, auszurüsten. Und wenn es ihm an Feuerung mangelt, so wandert alles Brennbare in seinem Bereich, Stühle, Türpfosten, Gesimse, Dielen, wenn sie ja da sein sollten, in den Kamin. Dazu – was braucht er viel Raum? Drüben, in seiner Lehmhütte, war nur ein innerer Raum für alle häuslichen Zwecke; mehr als ein Zimmer braucht die Familie auch in England nicht. So ist auch diese Zusammendrängung vieler in einem einzigen Zimmer, die jetzt so allgemein sich findet, hauptsächlich durch die irische Einwanderung hereingebracht. Und da der arme Teufel doch einen Genuss haben muss und von allen andern ihn die Gesellschaft ausgeschlossen hat – so geht er hin und trinkt Branntwein. Der Branntwein ist das einzige, was dem Irländer das Leben der Mühe wert macht – der Branntwein und allenfalls sein sorgloses, heiteres Temperament, und daher schwelgt er auch im Branntwein bis zur brutalsten Betrunkenheit. Der südliche, leichtsinnige Charakter des Irländers, seine Roheit, die ihn wenig über einen Wilden stellt, seine Verachtung aller menschlicheren Genüsse, deren er eben wegen dieser Roheit unfähig ist, sein Schmutz und seine Armut, alles das begünstigt bei ihm die Trunksucht – die Versuchung ist zu groß, er kann ihr nicht widerstehen, und sowie er Geld bekommt, muss er’s durch die Kehle jagen. Wie sollte er auch anders? Wie will die Gesellschaft, die ihn in eine La­ge versetzt, in der er fast notwendig ein Säufer werden muss, die ihn in allem vernachlässigt und verwildern lässt – wie will sie ihn hernach verklagen, wenn er wirklich ein Trunkenbold wird?

Mit einem solchen Konkurrenten hat der englische Arbeiter zu kämpfen – mit einem Konkurrenten, der auf der niedrigsten Stufe steht, die in einem zivilisierten Lande überhaupt mög­lich ist, und der deshalb auch weniger Lohn braucht als irgendein andrer. Daher ist es gar nicht anders möglich, als dass, wie Carlyle sagt, der Lohn des englischen Arbeiters in allen Zweigen, in denen der Irländer mit ihm konkurrieren kann, immer tiefer und tiefer herabgedrückt wird. Und dieser Arbeitszweige sind viele. Alle diejenigen, die wenig oder gar keine Geschicklichkeit erfordern, stehen dem Irländer of­fen. Freilich für Arbeiten, die eine lange Lehrzeit oder regelmäßig anhaltende Tätigkeit erfordern, steht der liederliche, ************************elmütige und versoffene Irländer zu tief. Um Mechaniker (mechanic ist im Englischen jeder zur Verfertigung von Maschinerie gebrauchter Arbeiter), um Fabrikarbeiter zu werden, müsste er erst englische Zivilisation und englische Sitten annehmen, kurz, erst der Sache nach Engländer werden. Aber wo es eine einfache, weniger exakte Arbeit gilt, wo es mehr auf Stärke als auf Geschicklichkeit ankommt, da ist der Irländer ebenso gut wie der Engländer. Daher sind auch diese Arbeitszwei­ge vor allen von Irländern überlaufen: die Handweber, Maurergesellen, Lastträger und Job­bers und dergleichen zählen Massen von Irländern, und die Eindrängung dieser Nation hat hier sehr viel zur Erniedrigung des Lohnes und der Arbeiterklasse selbst beigetragen. Und wenn auch die in andre Arbeitszweige eingedrungenen Irländer zivilisierter werden mussten, so blieb doch immer genug von der alten Wirtschaft hängen, um auch hier – neben dem Einflusse, den die Umgebung von Irländern überhaupt her­vorbringen musste – degradierend auf die englischen Arbeitsgenossen einzuwirken. Denn wenn fast in jeder Stadt ein Fünftel oder ein Vier­tel der Arbeiter Irländer oder in irischem Schmutz aufgewachsene Kinder von Irländern sind, so wird man sich nicht darüber wundern, dass das Leben der ganzen Arbeiterklasse, ihre Sitten, ihre intellektuelle und moralische Stellung, ihr ganzer Charakter einen bedeutenden Teil von diesem irischen Wesen angenommen hat, so wird man begreifen können, wie die schon durch die moderne Industrie und ihre nächsten Folgen hervorgerufene indignierende Lage der englischen Arbeiter noch entwürdigender gemacht werden konnte.

Friedrich Engels (1820–1895), Sohn eines Textilfabrikanten in Manchester und Engelskirchen im Bergischen Land, war journalistisch tätig, seit er achtzehn war. In der Bremer Stu­dienzeit verfasste der Korrespondent von Stuttgarter und Augsburger Blättern Berichte über die Auswanderungs­fra­ge und die Schraubendampfschifffahrt. Aus Manchester, wo er seine kaufmännische Ausbildung abschloss, schrieb er für die »Rheinische Zeitung«, in deren Redaktion er erstmals Marx begegnet war.


1912

Im Asyl.

Well known.
Engels did not report very favourable about us.
Put the above article from Engels into a translation machine and enjoy our love and life with pigs !
Engels mot was an Irish girl!

He despaired of the behavior of many Irish men which he rightly blamed on the conditions they that were imposed upon them

- by a corrupt and immoral political economic system
 

Rural

Well-known member
Joined
Apr 28, 2007
Messages
27,908
We swapped one tyrannical overlord for a collection of tyrannical teachers and bookkeepers who are now chomping from the trough.

God help us!!!
 

ruserious

Well-known member
Joined
Jan 3, 2011
Messages
29,621
Do you ever get the sense that if a bunch of messers were ever to set up a state and run it, it would be remarkably similar to this state. While other European states were concerned with ideology, philosophy, art and other societal values, the Irish placed value on cute-hoorism and a general sense of not giving a feck.
But maybe that is true of all states and that is a typical Irish self loathing sentimenet shining through?
We're a funny old people.
 

Cruimh

Well-known member
Joined
Apr 30, 2010
Messages
85,676
From much the same era

“The Irish people are not yet sufficiently enlightened to be able to bear the sun of freedom. Freedom would soon dwindle into licentiousness. They would rob, they would murder. The altar of liberty totters when it is supported only with carcasses.”


Daniel O'Connell
 

Schomberg

Well-known member
Joined
Jul 6, 2009
Messages
12,341
But maybe that is true of all states and that is a typical Irish self loathing sentimenet shining through?
We're a funny old people.
I don't think it is, at least not to the same extent that it happens in Ireland. There's something deeply fukked up about Ireland and how it's been run since the foundation of the state. The sort of scumbag that 'got in there' at the start is still the same type that gets in there today. It's when you leave Ireland you really begin to see how twisted things are there. I can really only compare the country to places like Italy. It's bizarre and really difficult to put your finger on the problem. Pains me to say it, but maybe things would have been better if those nutcases behind the proclamation had ran the place than the shower of opportunists that came after them. When you think back to the calibre of political leadership (of either hue) Ireland was producing say in the 19th century, to the sort of good for nothings we've been electing since we took over the place ourselves it makes you wonder if free democracy in Irelands case is such a good thing at all.

the Irish placed value on cute-hoorism
Totally agree.
 

Troy_337

Well-known member
Joined
Oct 17, 2012
Messages
614
from broadsheet.ie





As we approach 2013, those observations from 1869 still ring true!

I particularly like the bit about the press (and that includes late night political chatfests on both RTE and TV3!). :cool:

I think there is a 'corruptible peasant-turned-bourgeois' (aka 'cute hoor') whiff about our entire political, business and media 'establishment'!
Thanks for posting this information, clearly Engels was rather stupid.
 

ruserious

Well-known member
Joined
Jan 3, 2011
Messages
29,621
I don't think it is, at least not to the same extent that it happens in Ireland. There's something deeply fukked up about Ireland and how it's been run since the foundation of the state. The sort of scumbag that 'got in there' at the start is still the same type that gets in there today. It's when you leave Ireland you really begin to see how twisted things are there. I can really only compare the country to places like Italy. It's bizarre and really difficult to put your finger on the problem. Pains me to say it, but maybe things would have been better if those nutcases behind the proclamation had ran the place than the shower of opportunists that came after them. When you think back to the calibre of political leadership (of either hue) Ireland was producing say in the 19th century, to the sort of good for nothings we've been electing since we took over the place ourselves it makes you wonder if free democracy in Irelands case is such a good thing at all.



Totally agree.
I tend to think if Wolfe Tone et al achieved independence back in 1798, we would be a radically different country. I think we'd be more like the Scandanavian countries and a very liberal society. We certainly would have avoided the influence of the church which rotted this country. Actually a thread on the consequences of independence in 1798 would be very interesting!
 

Glaucon

Well-known member
Joined
Aug 13, 2012
Messages
8,340
I don't think it is, at least not to the same extent that it happens in Ireland. There's something deeply fukked up about Ireland and how it's been run since the foundation of the state. The sort of scumbag that 'got in there' at the start is still the same type that gets in there today. It's when you leave Ireland you really begin to see how twisted things are there. I can really only compare the country to places like Italy. It's bizarre and really difficult to put your finger on the problem. Pains me to say it, but maybe things would have been better if those nutcases behind the proclamation had ran the place than the shower of opportunists that came after them. When you think back to the calibre of political leadership (of either hue) Ireland was producing say in the 19th century, to the sort of good for nothings we've been electing since we took over the place ourselves it makes you wonder if free democracy in Irelands case is such a good thing at all.
Ah now, I think we're going overboard here. Look at places like Belgium to see true dysfunction - they have internal linguistic wars and didn't have a government for nearly 4 years.

The Irish political classes are often trumped-up peasants turned faux bourgeois with no concept of impartiality, non-parish pump politics and no roadmap for broad development, but so are most politicians. That's the problem with democracy, if Plato's system of aristocratic guardians formed for the purpose were feasible, I'm sure we'd all be trying it.

Have you seen how screwed up the U.S. congress is right now? Americans cannot even pass laws curtailing gun use because of the loony Republican caucus and the NRA and could be heading off a fiscal cliff because the GOP refuses to raise taxes on millionaires.

And if you want true craziness, take a look at politics Bulgaria, Macedonia, Serbia and Albania.

Scandinavia is well-run, but it's an insufferably boring place to live.
 

Catalpast

Well-known member
Joined
Nov 17, 2012
Messages
26,117
From much the same era

“The Irish people are not yet sufficiently enlightened to be able to bear the sun of freedom. Freedom would soon dwindle into licentiousness. They would rob, they would murder. The altar of liberty totters when it is supported only with carcasses.”


Daniel O'Connell
Perhaps you could provide a Link for this

- seeing as it would appear to contradict what the Great Dan was attempting to achieve

- that Ireland would have a Parliament of her own


- elected by its People
 

Catalpast

Well-known member
Joined
Nov 17, 2012
Messages
26,117
I don't think it is, at least not to the same extent that it happens in Ireland. There's something deeply fukked up about Ireland and how it's been run since the foundation of the state. The sort of scumbag that 'got in there' at the start is still the same type that gets in there today. It's when you leave Ireland you really begin to see how twisted things are there. I can really only compare the country to places like Italy. It's bizarre and really difficult to put your finger on the problem. Pains me to say it, but maybe things would have been better if those nutcases behind the proclamation had ran the place than the shower of opportunists that came after them. When you think back to the calibre of political leadership (of either hue) Ireland was producing say in the 19th century, to the sort of good for nothings we've been electing since we took over the place ourselves it makes you wonder if free democracy in Irelands case is such a good thing at all.



Totally agree.
More Anti Irish crap!:roll:
 

Cruimh

Well-known member
Joined
Apr 30, 2010
Messages
85,676
Perhaps you could provide a Link for this

- seeing as it would appear to contradict what the Great Dan was attempting to achieve

- that Ireland would have a Parliament of her own


- elected by its People
Google is your friend ......


http://www.innatenonviolence.org/pamphlets/nonviolence.pdf


The Irish Experience Since 1800: A Concise History - Thomas E. Hachey, Lawrence John McCaffrey - Google Books


Thomas Davis & Ireland: A Biographical Study - Helen Mulvey - Google Books





Lets see you oops your way out of that one matey :)
 

Schomberg

Well-known member
Joined
Jul 6, 2009
Messages
12,341
Ah now, I think we're going overboard here. Look at places like Belgium to see true dysfunction - they have internal linguistic wars and didn't have a government for nearly 4 years.
They didn't have a government? Sheesh, I hope you mean like a century ago because if not, it makes us look even worse :lol:

The Irish political classes are often trumped-up peasants turned faux bourgeois with no concept of impartiality, non-parish pump politics and no roadmap for broad development, but so are most politicians.
I think the problem is the degree to which our political leadership lack that vision for broad development compared to other countries. I'm not suggesting that "out there...they're all fantastic" but we've certainly been dealt a raw deal when it comes to politicos, much like Italy. Then again, I suppose we get the poltical leaders we deserve (and elect!). I'm dismayed that no new feesible political party came forward during these rough years. If not now, then will they ever?


Have you seen how screwed up the U.S. congress is right now? Americans cannot even pass laws curtailing gun use because of the loony Republican caucus and the NRA and could be heading off a fiscal cliff because the GOP refuses to raise taxes on millionaires.

And if you want true craziness, take a look at politics Bulgaria, Macedonia, Serbia and Albania.
Not really any places I'd like us to be looking towards mate ;)

Scandinavia is well-run, but it's an insufferably boring place to live.
That is absolutely true, but I think that's just a result of the culture rather than the governments. I must check to see how many of their political leaders are teachers out of interest
 

New Threads

Popular Threads

Most Replies

Top